Prof. Dr. Brügger
Zum Beginn steht ein Berg von Fragen: Wer war Dr. Brügger? Was ist der Schlüssel zum Verständnis des Konzeptes? Wie sieht die Therapie eigentlich aus? Oder: Warum wird unter Umständen an den Füßen oder Händen behandelt, obwohl doch Rückenschmerzen das Problem des Patienten sind? Warum wird oft bei Patienten, die im gleichen Bereich des Bewegungssystems Schmerzen haben, an unterschiedlichen Stellen behandelt? Warum spielen die Muskeln eine so große Rolle?
Fragen, deren Beantwortung erkennen lässt, dass unser Bewegungssystem viel mehr ist, als die Summe aus Knochen und Muskeln und dass Bilder, ob Röntgen, Computer- oder Kernspintomographie, oft nur begrenzt Licht in das Dunkel der Ursachen verschiedenster Krankheitsbilder bringen können.
Dr. Brügger war Neurologe und Psychiater. Geboren und aufgewachsen im schweizerischen Graubünden lebte und arbeitete er bis zu seinem Tod 2001 in Zürich. Er wurde 81 Jahre alt.
Die Brügger-Therapie
Die Brügger-Therapie stellt ein besonderes Behandlungskonzept dar, das sich mit den sogenannten Funktionskrankheiten des Bewegungsapparates beschäftigt.
In den fünfziger Jahren erarbeitete Dr. Alois Brügger (Neurologe, Psychiater) sein Konzept der nozizeptiv (durch Schadensmeldung) ausgelösten Veränderung der Arbeitsweise der Muskulatur zum Schutz des Organismus vor drohender oder vor fortschreitender Schädigung.
Dieser Ansatz und weiterentwickelte Verfahren, z.B. nach Dr. Leubner sind die Grundlage für das therapeutischen Vorgehen im Institut.
