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Vitamin K - völlig unterschätzt !

Wußten Die schon, wie wichtig Vitamin K für Ihren Körper ist? 

Was verbirgt sich hinter Vitamin K ?  Vitamin K ist zunächst, wie auch die Vitamine A, D und E  den fettlöslichen Vitaminen zuzuordnen. Das K steht für Koagulation (Gerinnung) und zeigt damit seine vordergründige Wirkung auf. Mittlerweile sind ca. 100 Vitamin-K-Verbindungen bekannt, wobei für den Menschen vordergründig Vitamin K1 und K2 relevant sind. Vitamin K kann durch unseren Körper nicht synthetisiert werden, d.h. es muß über die Nahrung aufgenommen werden. Vitamin K1 findet sich hauptsächlich in den Blättern von Grünpflanzen und wird damit über den Verzehr von Salat und Gemüse aufgenommen. Es findet sich außerdem in Brokkoli, Fenchel, Avocado, Kohlsprossen, Rotkohl, Sauerkraut, Getreide, Linsen und auch in Pflanzenölen aus Sonnenblumen, Raps und Soja. 

Inzwischen weiß man, dass das aufgenommene Vitamin K1 dann durch unsere Darmflora durch Fermentation in die aktive K2 - Form (Menachinon) umgewandelt wird. Das unterstreicht einmal mehr, wie wichtig eine gesunde Darmflora sowohl im Allgemeinen als auch in diesem speziellen Fall ist.
Wird Vitamin K aus tierischen Quellen gewonnen, sprechen wir vom Menachinon-4. Demgegenüber ist die mikrobiologische Herstellung des Vitamin K das Menachinon-7 und damit auch für Veganer geeignet. Dieser Unterschied ist bei der Wahl der Nahrungsergänzung, z.B. Vitamin D3 + K2 von Anomis bedeutend.  

Welche Wirkungen entfaltet nun Vitamin K in unserem Körper?  

Eine wichtige Rolle spielt Vitamin K bei 

  • der Blutgerinnung
  • der Regulierung des Calciumspiegels im Blut
  • der Regulierung des Zellwachstums

Aus diesen drei Angriffspunkten im Stoffwechsel unseres Körpers resultieren die komplexen Wirkungen des Vitamins K.  Ein Mangel an Vitamin K hemmt z.B. die Blutgerinnung, d.h. aber nicht im Umkehrschluß, dass ein Überschuss an Vitamin K zwangsläufig zu Thrombosen (Blutgerinsel) führt. Hier reguliert der Körper sehr genau den komplexen Prozess der Blutgerinnung. In diesem Zusammenhang sei aber auch erwähnt, dass Menschen, die nach einer Thrombose  auf Gerinnungshemmer eingestellt sind, sehr wohl  den Verzehr von Salat und Grünpflanzen reduzieren müssen. Warum ? Die erhöhte Zufuhr von Vitamin K über die Grünpflanzen wie z.B. Salat, stört die therapeutische Einstellung der Gerinnungshemmer (z.B. Markumar). Für die Blutgerinnung scheint in erster Linie Vitamin K1 verantwortlich zu sein. 

Über die Wirkung auf die Blutgerinnung und den Calciumstoffwechsel hat Vitamin K im Zusammenspiel mit Vitamin D außerdem Einfuß auf die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung). Noch besser! Im Rahmen von wissenschaftlichen Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass sogar Plaques (Kalkablagerungen)  in den Gefäßen wieder aufgelöst werden können. Im Übrigen haben Studien gezeigt, dass die ständige Einnahme von therapeutischen Dosen des Vitamin K, das Risiko an einer Arterienverkalkung zu leiden, deutlich reduziert und damit auch die Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden,  deutlich minimiert. (Rotterdam-Herz-Studie).

Aber auch auf den Calciumstoffwechsels hat Vitamin K offensichtlich eine erhebliche Wirkung. Offensichtlich reicht die ausreichende Versorgung mit Vitamin D3 zur Verhinderung einer Osteoporose (Knochenentkalkung)  allein nicht aus. Erst die Kombination mit Vitamin K2 garantiert wahrscheinlich die ausreichende Aufnahme von Calcium aus dem Blut und macht den Einbau in den Knochen und die Zähne möglich. Dabei hilft Vitamin K2 bei der Aktivierung des Proteins Osteocalcin, das für die Bindung des Calciums erforderlich ist. Das unterstreicht einmal mehr, wie außerordentlich wichtig das ausgewogene Zusammenspiel der einzelnen Vitamine für einen gut funktionierenden Stoffwechsel ist.

Neben den beschriebenen Wirkungen auf unseren Stoffwechsel trägt Vitamin K auch zur Stärkung unserer Abwehr, bis hin zur Vernichtung von Leukämiezellen, bei. Das haben invitro-Untersuchungen gezeigt.  Aber auch bei entsprechender Disposition, an Leberkrebs zu erkranken, scheint Viatmin K eine Senkung des Erkrankungsrisikos bewirken zu können. Im Journal of the American Medical Association wurde eine Untersuchung veröffentlicht, die gezeigt hat, dass  Menschen, die ein erhöhtes Leberkrebs-Risiko vorwiesen und mit Vitamin K2 über Nahrungsergänzungen versorgt wurden, deutlich weniger an Leberkrebs erkrankten, als die Kontrollgruppe. Das heist nur 10 % der Probanden, die Vitamin K2 bekamen, erkrankten später an Leberkrebs., während in der Kontrollgruppe,die kein Vitamin K zugeführt bekamen, hingegen 47 % an dieser schweren Krankheit erkrankten (Quelle)

Wenn man die vielseitige Wirkung des Vitamin K betrachtet, wird klar, wie wichtig die ausreichende Versorgung mit diesem Vitamin ist. Doch wie kann man einem Vitamin-K-Mangel vorbeugen und welchen Tagesbedarf muß man ansetzen?

Der tägliche Bedarf an Vitamin K wird laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung für Frauen mit mindestens 65µg und für Männer mit etwa 80µg beziffert.

Man muß jedoch davon ausgehen, dass diese Angaben das absolute Minimum zur Aufrechterhaltung der Blutgerinnung darstellen.      In Wirklichkeit werden wahrscheinlich, gemessen an den komplexen Aufgaben, die das Vitamin K noch zu unterstützen hat, deutlich höhere Vitamin-K-Mengen benötigt. Wichtig ist auch festzustellen, dass natürliches Vitamin K selbst in grossen Mengen nicht giftig ist und keine schädlichen Nebenwirkungen bisher bekannt sind..

Wie decke ich nun meinen täglichen Bedarf an Vitamin K?

Neben einer gesunden ausgewogenen Ernährung (s.u.) ist es in vielen Fällen sinnvoll , den täglichen Bedarf an Vitamin K auch über eine qualitative Nahrungsergänzung zuzuführen, um auf der sicheren Seite zu sein.

In der nachfolgenden Übersicht möchten wir Ihnen eine Anregung geben, wie Sie mit dem täglichen Einbau dieser gesundem Lebensmittel Ihren Vitamin-K-Bedarf decken können. An erster Stelle steht:

  • Grünes Blattgemüse wie Spinat, Blattsalat oder Portulak . Grünes Blattgemüse enthält jedoch nicht nur grosse Mengen Vitamin K1, sondern  auch viele andere gesundheitsfördernde Stoffe wie beispielsweise Chlorophyll.  Bereiten Sie mit Hilfe eines Mixers leckere grüne Smoothies zu und erhöhen Sie auf diese Weise ganz einfach seinen Anteil an grünem Blattgemüse in Ihrer Ernährung..
  • Rote Bete Blätter - sie enthalten weitaus Mineral- und Nährstoffe als die Knolle. In den Blättern der Roten Bete findet sich 2000mal mehr Vitamin K als in der Knolle - eine wahre Vitalstoffquelle!
  • Grünkohl enthält von allen Gemüsearten das meiste Vitamin K1. Aber auch andere Kohlarten wie Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl oder Weisskohl enthalten sehr viel Vitamin K1. Weisskohl liefert ausserdem – aufgrund seines Gehalts an Mikroorganismen – Vitamin K2, wenn er in Form von Sauerkraut verzehrt wird. Weisskohl enthält zudem grosse Mengen anderer gesunder Mikronährstoffe, weshalb er sogar medizinisch angewendet wird.
  • Petersilie und auch Schnittlauch enthalten viel Vitamin K.  
  • Avocado enthält nicht nur interessante Vitamin-K-Mengen, sondern versorgt ausserdem mit wertvollen Fetten, die für die Resorption des fettlöslichen Vitamins vonnöten sind. Dadurch werden in Gegenwart der Avocado auch viele andere fettlösliche Stoffe, wie Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E, Alpha- und Beta-Carotin, Lutein, Lycopin, Zeaxanthin oder auch Calcium viel besser resorbiert.

Aus diesem kurzen Abriß über das Vitamin K ersehen Sie seine Bedeutung für unseren Stoffwechsel.
Es zeigt, wie wichtig eine ausreichende Zufuhr über eine ausgewogene gesunde Ernährung und u.U. auch über eine qualitative hochwertige Nahrungsergänzung ist. 

 

 

 

 

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